Was ist Netzwerkfunktionsvirtualisierung (NFV)?
Netzwerkfunktionsvirtualisierung (NFV) ist die Technologie, Netzwerkfunktionen, die traditionell auf dedizierter Hardware betrieben werden, auf softwarebasierten virtuellen Maschinen auszuführen.
In der traditionellen Netzwerkinfrastruktur ist für jede Funktion wie Firewalls, Load Balancer und Router separate physische Hardware erforderlich. Dies führt zu hohen Kosten, komplexem Management und eingeschränkter Flexibilität.
Mit NFV werden diese hardwarebasierten Netzwerkkomponenten in Softwareanwendungen umgewandelt, die auf Standardservern laufen.
Grundlegende Komponenten von NFV: Virtuelle Netzwerkfunktionen (VNF), NFV-Infrastruktur (NFVI) und NFV-Management- und Orchestrierungssystem (MANO).
Vorteile von NFV: Reduzierte Hardwarekosten, schnelle Dienstbereitstellung, Flexibilität und Skalierbarkeit, Energieeinsparungen und vereinfachtes Netzwerkmanagement.
NFV wird in vielen Branchen, insbesondere bei Telekommunikationsanbietern, als wichtiger Bestandteil der digitalen Transformation anerkannt. Seine Bedeutung wächst mit der Entwicklung der 5G-Infrastruktur.
In Kombination mit SDN (Software-Defined Networking) verwandelt NFV das Netzwerkmanagement in eine vollständig softwarebasierte Struktur und bietet maximale Flexibilität und Effizienz.